


Am Donnerstag oder Freitag kamm morgens mein Chef zu mir und hat mich gefragt, ob ich mit ihm Mittag essen gehen möchte, damit er mich mal kennen lernen kann - sehr nett. das war der Mann, mit dem ich vorher schon immer Emailkontakt hatte. Über ihm steht nur noch der Chef des gesamten canadian Urban Instituts, der ehemalige Bürgermeister von Winnipeg. Naja, das Mittagessen mit dem 2. Chef war jedenfalls sehr angenehm. Er gehört zu den Personen, die langsam und deutlich sprechen. Wir haben uns über meine Uni, Studiengang und Interessensgebiete und Familie unterhalten. Er ist wohl zu allen Praktikanten sehr nett, habe ich gehört, aber er kann auch anders - was man an seinen steilen Stirnfalten sieht :-)
Am Wochenende habe ich nichts gemacht, weil ich (Magen-)krank war. Ist aber zum Glück wieder komplett weg :-)
Heute habe ich mir ein Zimmer in der Glasgowstreet neben dem Kensington market angesehen. Karoline, eine der 3 Mitbewohnerinnen des kleinen Hauses war sehr sehr nett und symphatisch. Nachher erfahre ich, ob es klappt. Ihian, ein Kollege von mir kannte der landlord und so bin ich ohne eigene Anstrengung an dieses Zimmer gekommen. Es gibt im Keller eine große Küche und es gibt 2 Badezimmer. Mein eigenes Zimmer ist sehr kahl, aber das lässt sich ja ändern.
Hier übrigens noch ein paar Fotos meiner Jugendherberge (mein 4-Bettzimmer und der Aufenthaltsraum (wo ich auch grad sitze): Wie man sieht: Die Lieblingsbeschäftigung der meisten hier: Partyfotos der letzten Nacht im Internet angucken :-)) Aber es gibt auch ein paar Leute, die am Laptop arbeiten.


Seit gestern habe ich übrigens eine neue Zimmernachbarin, die aus Deutschland kommt, Jura studiert hat, aber mit Schwerpunkt auf Brachflächenrecycling... und ich habe den Eindruck durch ihre Berufserfahrung bei z.B. Städteregion 2030 (oder wie das heißt) weiß sie genauso viel wie wir in unserem Studium gelernt haben. Sie hat auch mal mit einer Kollegin, die Anna und ich beim RVR hatten zusammengearbeitet... So klein ist die Welt. Sie sucht gerade einen Job hier, weil sie mit ihrem Freund hierhergezogen ist. Jetz wiederum kann sie davon profitieren, dass die Leute beim CUI (wo ich bin) auch viel mit Brachflächen zu tun haben... Vitamin B kann man da nur sagen.
das Seltsame hier ist nämlich: Es gibt zwar viele Jobs, aber die Arbeitgeber zögern, wenn man noch keine KANADISCHE Berufserfahrung hat.
1 Kommentar:
nice...
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